Sacred Beasts Deck Profile post 2021 Tin of Ancient Battles

Die Dunklen Mächte der „Sacred Beasts„, auch bekannt als die Heiligen Ungeheuer, erwarten euch. Traut ihr euch an diese finstere, tiefverborgene Kraft, solltet ihr dieses Deck Profile definitiv nicht verpassen!

Bei den Heiligen Ungeheuer handelt es sich um das Trio bestehend aus den mächtigen Monstern „Raviel, Herr der Phantome„, „Hamon, Herr des tosenden Donners“ und „Uria, Herr der reißenden Flammen„. Sie verkörpern jeweils den finsteren Gegenpart zu den drei Ägyptischen Göttern. Alle drei besitzen einen speziellen, aber für jedes Ungeheur spezifischen, Beschwörungsmechanismus, bei dem drei Karten eines bestimmten Typs geopfert werden müssen. Näheres dazu kommt natürlich noch. In diesem Deck Build werden die Fähigkeiten aller drei Heiligen Ungeheur kombiniert, wobei gerade auf ihre unglaubliche Angriffskraft gebaut wird. Hier ist aber auch die Schwäche zu verbuchen: Großartige Effekte zum negieren gegnerischer Effekt fehlen. Das kann aber ziemlich gut ausgeglichen werden, indem wir Karten, wie u.a. die Spielfeldzauberkarte „Verlorenes Paradies“ nutzen, die unsere Heiligen Ungeheuer schützen. Neben Karten zu unserem eigenen Schutz finden sich dann auch noch mächtige Fallenkarten wie „Kräfte rauben“ in unserem Deck, die es dem Gegner in seinem Spielzug schwer machen.

Nun aber genug zur allgemeinen Vorstellung, jetzt geht es in die Tiefe!

Main Deck (40)

Monsterkarten (17)

  • 2x Raviel, Herr der Phantome
  • 1x Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer
  • 2x Hamon, Herr des tosenden Donners
  • 1x Uria, Herr der reißenden Flammen
  • 3x Dunkelheitsbeschwörender Herrscher
  • 3x Finsteres lockendes Ungeheuer
  • 3x Chaos beschwörendes Ungeheuer
  • 1x Chaoskern
  • 1x Exodius der ultimative verbotene Lord
Kartenliste des Main Decks

Zauberkarten (15)

  • 3x Öffnung der Geistertore
  • 1x Dimensionsfusionenzerstörung
  • 2x Blaues Himmelsfeuer
  • 2x Verlorenes Paradies
  • 1x Törichtes Begräbnis
  • 1x Einer für einen
  • 2x Topf der Begierden
  • 3x Verlockung der Finsternis

Fallenkarten (8)

  • 1x Kräfte rauben
  • 1x Hyperlohe
  • 3x Erwachen der heiligen Ungeheuer
  • 3x Maßregelung

Extra Deck (15)

  • 1x Armityle das Chaosphantasma
  • 1x Armityle das Chaosphantasma – Phantom der Wut
  • 1x Superkanonen-Panzerzug Juggernaut Liebe
  • 1x Nummer 81: Superkanonen-Panzerzug Super Dora
  • 1x Superkanonen-Panzerzug
  • 1x Göttliches Arsenal AA-ZEUS – Himmelsdonner
  • 1x Schwarz Glänzender Soldat – Soldat des Chaos
  • 1x Zugangskodier-Sprecher
  • 1x Albtraumritter Phönix
  • 1x Albtraumritter Zerberus
  • 1x Albtraumritter Einhorn
  • 1x Pentest-Käfer
  • 1x I:P Maskerena
  • 1x Raubpflanze Verte-Anakonda
  • 1x Grosalamander Almiraj
Deckliste des Extra Decks

Die Heiligen Ungeheuer

In einem Deck Profile der Heiligen drei Ungeheuer darf eines definitiv nicht fehlen: Die drei Heiligen Ungeheuer selbstverständlich! Lasst uns daher auch gleich mit diesen beginnen.

Raviel, Herr der Phantome

Heute an erster Stelle steht, nicht ganz ohne Grund, „Raviel, Herr der Phantome“. Diese Karte ist ein sehr wichtiger Bestandteil innerhalb unseres Decks. Vorneweg ist „Raviel, Herr der Phantome“ ein wahrer Kraftklotz. Mit seinen 4000 ATK und DEF kann diese Karte nämlich mächtig austeilen und trägt so maßgeblich zu unserer Siegstrategie bei, den Gegner in einem Spielzug seine gesamten Lebenspunkte zu nehmen. Obendrein besitzt diese Karte noch einen eigenen ATK-Boost-Effekt, der seine Angriffstärke weiter in die Höhe treibt. Einmal pro Spielzug können wir ein Monster als Tribut anbieten, wodurch „Raviel, Herr der Phantome“ bis zum Ende des Spielzuges die ATK in Höhe der Grund-ATK des als Tribut angebotenen Monsters zu seinen erhält!

Die geballte Angriffskraft für unser Deck – „Raviel, Herr der Phantome

Aber wie bekommen wir ein so starkes Monster der Stufe 10 auf unser Spielfeld? Hierzu muss man eines vorweg wissen: Wir können diese Karte nicht als Normalbeschwörung beschwören/setzen, sondern müssen sie von unserer Hand als Spezialbeschwörung beschwören. Das können wir natürlich nicht ohne weiteres tun. Wir müssen dazu drei Karten eines bestimmten Typs auf unseren Friedhof legen. Diese Bedingung gilt übrigens auch für seine beiden Brüder, „Hamon, Herr des tosenden Donners“ und „Uria, Herr der reißenden Flammen„, was wir uns an dieser Stelle schon einmal merken können.

Raviel, Herr der Phantome“ erfordert nun das Tributanbieten von drei Unterweltler Monstern. „Uff“, habe ich, sicherlich genau wie ihr, auch zunächst gedacht. Wie wir aber sehen werden, gibt es eine Menge toller Karten, die uns die Beschwörung dieser Karte deutlich erleichtern.

Des Weitern lässt uns „Raviel, Herr der Phantome„, jedes Mal, wenn unser Gegner ein Monster als Normalbeschwörung beschwört, eine „Phantom-Spielmarke“ (Unterweltler/FINSTERNIS/Stufe 1/ATK 1000/DEF 1000) als Spezialbeschwörung beschwören. So erhalten wir gleich Futter wir den eigenen Effekt von „Raviel, Herr der Phantome„!

Bevor es mit „Hamon, Herr des tosenden Donners“ weitergeht, bietet sich an dieser Stelle die Betrachtung der neusten „Waffe“ für „Raviel, Herr der Phantome“ an. Hierbei handelt es sich konkret um die Karte „Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer„, einer Karte aus der neusten Support-Welle, die uns mit dem Structure Deck: Sacred Beasts erreichte.

Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer“ kann den Gegner mächtig überraschen!

Wie die drei Heiligen Ungeheuer kann auch diese Karte nicht als Normalbeschwörung beschworen/gesetzt werden, sondern muss als Spezialbeschwörung von unserer Hand beschworen werden. Die Anforderungen sind hierbei, wie ich finde sehr passend und eine coole Anspielung, die gleichen wie bei „Raviel, Herr der Phantome„. Wir müssen also drei Monster als Tribut anbieten. Allerdings möchten wir „Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer“ i.d.R. gar nicht auf unserem Spielfeld haben. Diese Karte besitzt nämlich einen Schnelleffekt, der sie zu einer super gefährlichen und flexiblen Handtrap macht!

Wir können diese Karte abwerfen und einen „Raviel, Herr der Phantome“ wählen, den wir kontrollieren. Für den Rest dieses Spielzugs werden seine ATK dadruch gleich dem Doppelten(!) seiner derzeitigen ATK, ZUSÄTZLICH kann er ALLE Monster, die unser Gegner kontrolliert, je einmal angreifen. Hier kommt man kaum aus dem Staunen raus. „Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer“ kann die ATK von „Raviel, Herr der Phantome“ also mindestens einmal auf 8000 ATK pushen und dann auch jedes Monster des Gegners angriefen. Diese beiden Karten in Kombination sind schon fast eine OTK-Garantie!

Sollte ein OTK dennoch einmal fehlschlagen, können wir uns obendrein mit dem zweiten Effekt von „Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer“ für den nächsten Spielzug wappnen. Falls sich diese Karte in unserem Friedhof befindet, können wir ein Monster als Tribut anbieten und uns diese Karte der Hand hinzufügen. Enorm mächtig!

Hamon, Herr des tosenden Donners

Ein Meister der defensiven Künste ist „Hamon, Herr des tosenden Donners„. Für seine Spezialbeschwörung sind drei offene Permanante Zauber erforderlich, die wir auf den Freidhof legen. Wie schon bei „Raviel, Herr der Phantome“ klingen die Beschwörungsbedingungen auch hier zunächst einmal hart. Zunächst ist aber auch an dieser Stelle das Stichwort. Bleibt gespannt.

Hamon, Herr des tosenden Donners“ trumpft wie sein Vorgänger mit 4000 ATK und DEF auf und kann dadurch ebenfalls mächtig austeilen, besitzt aber mehr Vorteile in der Verteidigung: Befindet sich diese Karte in der offenen Verteidigungsposition, können Monster, die der Gegner kontrolliert, keine Monster als Ziel für Angriffe wählen, außer „Hamon, Herr des tosenden Donners“ selbst. Mit seinen 4000 DEF kann man wohl zurecht von einem „kleinen“ Brocken rede. Achtet also darauf diese Karte in die Verteidigungsposition auszuspielen!

Für die Defensive zuständig – „Hamon, Herr des tosenden Donners

Uria, Herr der reißenden Flammen

Das Trio voll macht „Uria, Herr der reißenden Flammen„. Auch diese Karte erfordert einen bestimmten Kartentyp. „Raviel, Herr der Phantome“ ist auf Monsterkarten und „Hamon, Herr des tosenden Donners“ auf Permanente Zauber angewiesen. Vermutlich könnt ihr euch schon denken was folgt: Für die Beschwörung von „Uria, Herr der reißenden Flammen“ müssen wir drei unserer Permanete Fallen auf den Friedhof legen. Als kleiner Spoiler, wir spielen nicht aus Zufall acht Fallenkarten in diesem Deck, bei denen es sich durchweg um Permanente Fallen handelt.

Die ATK und DEF dieser Karte sind von der Anzahl Permanenter Fallenkarten in unserem Friedhof abhängig. Für jede Permanente Zauberkarte in unserem Friedhof erhält „Uria, Herr der reißenden Flammen“ satte 1000 ATK und DEF. Da er mit 0 ATK und DEF startet, besitzt er bei seiner Beschwörung mindestens mal 3000ATK und DEF, was sich sehen lassen kann.

Uria, Herr der reißenden Flammen“ rämt Zauber und Fallen des Gegners aus dem Weg

On Top sorgt „Uria, Herr der reißenden Flammen“ mit seinem Effekt dann noch für Backrow-Removel. Einmal pro Spielzug können wir eine gesetzte/n Zauber/Falle wählen, den oder die der Gegner kontrolliert und das gewählte Ziel zerstören. Hierbei kann kein Spieler Zauber-/Fallenkarten als Reaktion auf die Aktivierung dieses Effekts aktivieren, was es ziemlich schwierig macht diesen Effekt aufzuhalten!

Einmal Sacred Beasts Beschwörung in einfach, bitte!

Das Structure Deck Sacred Beasts brachte so einiges an neuen Support für die drei Heiligen Ungeheuer mit sich. So auch das Stufe 5 Finsternis Monster „Dunkelheitsbeschwörender Herrscher„. Diese Karte ermöglicht uns die Spezialbeschwörung eines beliebigen Heiligen Ungeheuers von unserer Hand oder dem Deck(!) UNGEACHTET seiner Beschwörungsbedingungen. Das einzige, was wir dazu tun müssen, ist diese Karte selbst als Tribut anzubieten. Hierdurch können wir immer auf das Heilige Ungheuer zurückgreifen, welches wir gerade am meisten benötigen. Auf drei definitiv Pflicht! Die Tatsache, dass wir in dem Spielzug, in dem wir diesen Effekt genutzt haben, keine Angriffe mit unseren Monstern durchführen dürfen, ist verschmerzbar.

Dunkelheitsbeschwörender Herrscher

Einen nützlichen Friedhofseffekt besitzt „Dunkelheitsbeschwörender Herrscher“ auch noch, der uns mehr Konstanz im Deck verschafft. Wir können diese Karte von unserem Friedhof verbannen (einmal pro Spielzug) und unserer Hand daraufhin einen „Uria, Herr der reißenden Flammen„, „Hamon, Herr des tosenden Donners“ oder „Raviel, Herr der Phantome von unserem Deck der Hand hinzufügen.

Im ersten Effekt genau mit dem „Dunkelheitsbeschwörender Herrscher“ übereinstimmend ist „Chaos beschwörendes Ungeheuer“. Auch diese Karte können wir als Tribit anbieten, um ein beliebiges Heiliges Ungeheuer von der Hand oder Deck spezial zu beschwören, ungeachtet seiner Beschwörungsbedingungen. Vorteil dieser Karte: Sie ist Stufe 2, damit eine Normalbeschwörung und eine Nicht-Angriffs-Klausel bleibt aus. Obendrein besitzt sie ebenfalls wie „Dunkelheitsbeschwörender Herrscher“ 0 DEF, was noch von Bedeutung sein wird. Als zweiten Effekt sucht uns Chaos beschwörendes Ungeheuer, wenn wir diese Karte von unserem Friedhof verbannen, die Spielfeldzauberkarte unseres Decks „Verlorenes Paradies„.

Der Allround-Sucher für die Heiligen Ungeheuer

Ebenfalls eine brandneue Karte für diese Spielstrategie ist „Finsteres lockendes Ungeheuer“. Diese Karte ist ein Universal-Sucher für unser Deck und DIE Normalbeschwörung schlecht hin. Wenn diese Karte als Normalbeschwörung (einmal pro Spielzug) beschworen wird, können wir uns nämlich ein beliebiges der drei Heiligen Ungeheuer ODER eine Karte, die ausdrücklich beliebige der Karten in ihrem Text erwähnt, von unserem Deck der Hand hinzufügen (außer „Finsteres lockendes Ungeheuer“). Hiermit haben wir eine unfassbar nützliche Karte, die uns gefühlt alles im Deck suchen kann, denn die meisten Karten erwähnen unsere Heiligen Ungeheuer in ihrem Kartentext! So können wir neben den Heiligen Ungeheuern selbst u.a. „Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer“ und auch viele unserer themeneigenen Zauber- und Fallenkarten suchen, die wir uns natürluch noch anschauen werden!

Die Starter-Karte schlechthin in unserem Deck – „Finsteres lockendes Ungeheuer

Als wäre das nicht schon genug, trumpft „Finsteres lockendes Ungeheuer noch mit einem zweiten Effekt auf. Während unserer Main Phase können wir zusätzlich zu unserer Normalbeschwörung / unserem Normalen Setzen ein Unterweltler-Monster mit 0 ATK/DEF als Normalbeschwörung beschwören.

Hier als Kombi-Inspiration: Normalbeschwörung „Finsteres lockendes Ungeheuer, Nutzung seines Effekt zum suchen einer passende Karte auf die Hand; Nutzung des zweiten Effektes, bieten ihn selbst als Tribut an und rufen „Dunkelheitsbeschwörender Herrscher„; Dieser wiederum holt uns ein Heiligen Ungeheuer auf das Spielfeld! Und überlegt mal, dies ist eine One-Card-Kombo!

Schutz und Draw-Power durch unseren Spielfeldzauber

Unsere Spielfeldzauberkarte „Verlorenes Paradies“ haben wir ja bereits kurz erwähnt. Kommen wir nun zu ihrem Nutzen, den sie uns verschafft. Solange sich diese Karte auf unserem Spielfeld befindet, kann unser Gegner keines unserer Heiligen Ungeheuer, sowie „Armityle das Chaosphantasma“ in unseren Monsterzonen als Ziel für Karteneffekte wählen und auch nicht durch solche zerstören! Obendrauf dürfen wir durch „Verlorenes Paradies“ einmal pro Spielzug gleich 2(!) Karten ziehen, sollten wir eine der gerade aufgelisteten Karten kontrollieren.

Verlorenes Paradies

Permanete Zauber für „Hamon, Herr des tosenden Donners“!

Hamon, Herr des tosenden Donners“ benötigt für seine reguläre Beschwörung drei offene Permanente Zauberkarten. Klar, dass wir dann auch einige in unserem Deck spielen wollen. Eine der stärksten davon ist hierbei „Öffnung der Geistertore„.

Diese Karte fungiert, genau wie „Finsteres lockendes Ungeheuer„, als Allround-Sucher und macht unser Spiel somit deutlich konstanter. Bei Aktivierung dieser Karte dürfen wir uns eines der Heiligen Ungeheuer ODER ein Monster, das ausdrücklich beliebige der Karten in seinem Text erwähnt, von unserem Deck der Hand hinzufügen.

Öffnung der Geistertore

Aufgrund der Abhängigkeit „Hamon, Herr des tosenden Donners“ von Permanente Zaubern, ist es wirklich cool, dass dieser auch eine Permanente Zauberkarte zu seiner Seite gestellt bekommen hat. „Blaues Himmelsfeuer“ erleichtert die Beschwörung von „Hamon, Herr des tosenden Donners“ enorm, indem sie uns erlaubt auch verdeckte Zauber für seine Beschwörung zu nutzen!

Entfessle die tiefverborgene Kraft von „Hamon, Herr des tosenden Donners„!

Zusätzlich einmal pro Spielzug, sollten wir gerade genannten kontrollieren, Achtung in Angriffsposition(!), können wir alle Zauber-/Falleneffekte annullieren, die der Gegner aktiviert hat und dann einen „Hamon, Herr des tosenden Donners„, den wir kontrollieren, in die Verteidigungsposition ändern. Das ist wirklich ein cooler Effekt, der „Hamon, Herr des tosenden Donners“ glänzen lässt!

Auch gut zu wissen ist, dass, sollte eines der Heiligen Ungeheuer unser Spielfeld verlassen, solange wir „Blaues Himmelsfeuer“ kontrollieren, wir in diesem Spielzug keinen Schaden erhalten.

Armityle das Chaosphantasma

Unser Deck kommt i.d.R. bestens ohne das Extra Deck aus, aber schaden kann es definitiv nicht, sich alle Optionen offenzuhalten und den Gegner mit mächtigen Karten zu überraschen! Eine solche Überraschung, die wir nicht missen möchten, ist „Armityle das Chaosphantasma„.

Was ihr bisher über Monsterkarten mit viel ATK gelernt habt, könnt ihr nun vergessen. „Armityle das Chaosphantasma“ kommt mit einer Grund-ATK von 0 daher, was dem Gegner aber kaum nutzen wird. Während unserers Spielzuges erhält diese Karte durch seinen eigenen Effekt irrwitzige 10.000 ATK! Hier kann der Gegner fast zwangsläufig seine Karten zusammenschieben.

Armityle das Chaosphantasma

Um diese Karte auch wirklich einfach beschwören zu können, sie benötigt für die reguläre Beschwörung alle drei Heiligen Ungeheuer gemeinsam auf unserem Spielfeld(!), spielen wir die Fusionszauberkarte „Dimensionsfusionenzerstörung„. Diese Karte ermöglicht uns die Beschwörung eines „Phantasma„-Fusionsmonsters, indem wir das auf ihm aufgeführte Material von der Hand, dem Spielfeld und/oder Friedhof verbannen. Somit sollte uns die Beschwörung unserer Fusionsmonster nahezu immer möglich sein.

Dimensionsfusionenzerstörung

Außerdem kann der Gegner auf die Aktivierung dieser Karte weder Karten noch Efekte aktivieren, sollten wir eines der Heiligen Ungeheuer kontrollieren. Kampfschaden aus Kämpfen mit dem durch diese Karte gerufenen Fusionsmonster erhalten wir ebenfalls nicht.

Permanente Fallenkarten für „Uria, Herr der reißenden Flammen“

Raviel, Herr der Phantome“ hat passend zu seiner Abhängigkeit von Monsterkarten die Monsterkarte „Raviel, Herr der Phantome – Schimmernder Kratzer“ als Support. „Hamon, Herr des tosenden Donners“ ist auf Permanente Zauberkarten angewiesen und erhielt daher den Permanenten Zauber „Blaues Himmelsfeuer„. Dieses coole Gimmick wurde natürlich auch für den dritten im Bunde, „Uria, Herr der reißenden Flammen“ beibehalten. Ihn stellte man konsequenter Weise eine Permanente Fallenkarte zur Seite, „Hyperlohe„. So wie „Blaues Himmelsfeuer“ die Beschwörung von „Hamon, Herr des tosenden Donners“ erleichtert, tut „Hyperlohe“ dies für „Uria, Herr der reißenden Flammen„. Mit „Hyperlohe“ offen auf unserer Spielfeldseite dürfen wir nämlich auch verdeckte Fallenkarten für dessen Beschwörung nutzen.

„Hyperlohe“ – Entfessle das volle Potential von „Uria, Herr der reißenden Flammen„!

Weiterhin können wir „Uria, Herr der reißenden Flammen“ einen ordentlichen ATK-Push für Kämpfe verschaffen. Einmal pro Kampf, sollte „Uria, Herr der reißenden Flammen„, den wir kontrollieren, an einem Kampf beteiligt sein, können wir eine Falle von unserer Hand oder dem DECK auf den Friedhof legen; seine ATK/DEF werden für den Rest dieses Spielzugs gleich der Anzahl der offenen Fallen auf dem Spielfeld UND in den Friedhöfen x 1000. Beachtet: Hierbei handelt es sich um unsere Fallenkarten UND um die unserers Gegners!

Der zweite Effekt von „Hyperlohe“ hat es ebenfalls mächtig in sich. Einmal pro Spielzug können wir eine beliebige Karte abwerfen und uns daraufhin eines der drei Heiligen Ungeheuer vom Deck der Hand hinzufügen oder sogar eines direkt von unserem Friedhof als Spezialbeschwörung rufen, ungeachtet seiner Beschwörungsbedingungen. „Hyperlohe“ ist mit diesem Effekt eine klasse Unterstützung, die uns noch besseren Zugang zu den Heiligen Ungeheuern verschafft!

Erwachen der heiligen Ungeheuer“ ist die nächste Permanente Fallenkarte, die ich euch vorstellen möchte. Ihre Effekte sind abhängig von der Anzahl Heiligen Ungeheuer mit unterschiedlichen Namen, die wir derzeit kontrollieren.

  • Bei mindestens einem auf dem Spielfeld dürfte uns ein warmer LP-Regen erwarten. Jedes Mal, wenn der Gegner ein oder mehr Monster als Normal- oder Spezialbeschwörung beschwört, enthalten wir LP in Höhe der ATK der Monster. Diesen Effekt nimmt man definitiv mit!
  • Bei mindestens zwei wird es dann aber schon ein Stück weit interessanter. Wir annullieren die aktivierten Effekte von Monstern, die der Gegner kontrolliert! Sehr cool!
  • Mit allen dreien Heiligen Ungeheuer auf unserem Spielfeld ist „Erwachen der heiligen Ungeheuer“ ein „Makrokosmos“ für Monsterkarten: Monster, die auf den Friedhof unseres Gegners gelegt werden, werden stattdessen verbannt. Da viele Decks auf Friedhofseffekte angewiesen ist, kann dieser Effekt den Gegner schwer treffen!
Erwachen der heiligen Ungeheuer

Als wäre das noch nicht genug, gibt uns „Erwachsen der Heiligen Ungeheuer“ auch noch mehr Spielraum. Einmal in unserem Spielzug, falls wie ein Monster der Stufe 10 kontrollieren, dürfen wir unserer Hand eine Permanente Falle von dem Friedhof hinzufügen. Sollten wir es also nicht geschafft haben, den Gegner mit einem OTK zu besiegen oder das Duell begonnen haben, können wir uns ein Follow-Up Play für den nächsten Spielzug sichern!

Optionen im Extradeck

Unser Deck ist ganz klar darauf ausgelegt die Heiligen drei Ungeheuer auf unser Spielfeld zu bekommen. Da wir mit diesen definitiv genug Durchschlagskraft im Deck haben, sind wir auf diese im Extra Deck weniger angewiesen. Großartiges Link-Climbing ist auch weniger möglich. Unser Extra Deck bietet uns so viel Platz für Optionen, die an der einen oder anderen Stelle doch nützlich sein können. So bietet uns „I:P Maskerena“ in Kombination mit „Albtraumritter Einhorn“ oder „Albtraumritter Phönix“ eine super Interruption im Spielzug des Gegners, mit der wir eine Karte des Gegners ins Deck zurücklegen bzw. eine Zauber/Falle zerstören können.

Das „I:P Maskerena„-Package ist eine sehr vorueilhafte Interruption im Spielzug des Gegners!

Alle drei Heiligen Ungeheuer besitzen die Stufe 10. Hier bietet sich ganz klar die Kombination rund um „Superkanonen-Panzerzug Juggernaut Liebe“ an, der zwar Rang 11 ist, aber ganz leicht beschworen werden kann, indem wir ein Maschine-Xyz-Monster des Rangs 10, das wir kontrollieren, als Material verwenden. Hier haben wir zwei Optionen. „Superkanonen-Panzerzug„, von dem wir einmal pro Spielzug ein Xyz-Material abhängen können und dem Gegner so 2000 Schaden zufügen oder „Nummer 81: Superkanonen-Panzerzug Super Dora„, von dem wir als Schnelleffekt(!) ein Material abhängen können, um dann ein offenes Monster auf dem Spielfeld zu wählen, das dadurch bis zum Ende dieses Spielzugs von Karteneffekten unberührt bleibt, außer von seinen eigenen. Extraschaden oder Schutz vor gegnerischen Karteneffekten nimmt man gerne und „Superkanonen-Panzerzug Juggernaut Liebe“ kann dem Gegner ordentlich Kampfschaden verpassen!

Nimmt das Sprichwort „Wie vom Zug überfahren“ ziemlich ernst – „Superkanonen-Panzerzug Juggernaut Liebe

Und na klar, in jedem Deck, in dem man auch nur ein Xyz-Monster spielt, findet man „Göttliches Arsenal AA-ZEUS – Himmelsdonner„. So auch hier. Den Grund muss ich kaum erklären, eine unfassbar mächtige Karte, die das komplette Spielfeld räumen kann!

Göttliches Arsenal AA-ZEUS – Himmelsdonner

Zum Abschluss möchte ich euch noch zwei Link-Optionen vorstellen. Unsere Normalbeschwörungen, „Chaos beschwörendes Ungeheuer“ und auch „Finsteres lockendes Ungeheuer„, besitzen beide 0 ATK und DEF. Durch diesen Aspekt bietet sich das Link-1 Monster „Grosalamander Almiraj“ an. Sollten wir unsere Normalbeschwörung einmal nicht weiter nutzen können und sie dadurch auf dem Feld verbleiben, können wir sie mit „Grosalamander Almiraj“ weglinken. Das kann in manchen Situationen durchhaus hilfreich sein, um die Friedhofseffekte dieser Monster nutzen zu können. Ebenfalls sind unsere „Phantom-Spielmarken“ auch für die Beschwörung nutzbar.

Das zweite Link-Monster an dieser Stelle kann den Gegner mächtig überraschen. „Pentest-Käfer„, den wir mit 2 Effektmonstern beschwören können, ermöglicht durchschlagenden Kampfschaden mit dem Monster zu verursachen, auf das diese Karte zeigt. So kann auch die beste Verteidigung schnell mal bröckeln!

Pentest-Käfer

Das soll es an dieser Stelle mit meinem Sacred Beasts Deck Profile gewesen sein. Was haltet ihr von diesem Deck? Spielt ihr andere Karten, die ich übersehen habe? Und das wichtigste: Welches der Heiligen Ungeheur ist eurer Favorit? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Gerne sehe ich auch Anregungen und Kritik, damit das nächste Deck Profile für euch noch besser wird!

Bildquellen:

https://cardcluster.de

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